5 Trends im temporären Modulbau

Trends im Modularen Bauen

Zukunftstrends im temporären Modulbau

Welche Trends beeinflussen das temporäre Bauen? Welche Entwicklungen werden sich durchsetzen? Entdecken Sie die 5 wichtigsten Trends und verfolgen die aktuelle Diskussion in der Baubranche.

Steigender Bedarf an flexiblen Bauten

Experten sehen zunehmende Engpässe und terminliche Verzögerungen bei Bildungsbauten. Das ist auf eine gestiegene Nachfragte nach neuen Schulen durch Inklusion, Ganztagsangebote und mehr Betreuungsplätze zurückzuführen.

Ebenso spielt ein großer Renovierungsstau bei den Schulen im Bestand eine Rolle. Durch den Mangel an Wohnraum steigt der Bedarf an Neubauten ebenso wie kleine Wohnungen für Singlehaushalten. Bauunternehmen sind bei der steigenden Nachfrage weitgehend ausgelastet.

Eine Lösung kann der temporäre Modulbau mit flexiblen Raumangeboten sein, der sich dem Bedarf anpasst. Das gilt für alle Bereiche, bei denen sich die Nachfrage in einigen Jahren ändern kann und die benötigte Fläche heute noch nicht absehbar ist.

Die Vorteile einer temporären Modulbauweise liegen in der Flexibilität der Gebäudelösungen, den kurzen Bauzeiten und der Planbarkeit der Kosten.

Nachhaltigkeit mit energieeffizienten Lösungen

Die Folgen des Klimawandels werden immer sichtbarer. Umso wichtiger ist eine Reduktion des Energieverbrauchs im Baubestand. Energieeffiziente Lösungen sind auch für temporäre Gebäude gefragt.

Durch eine gute Isolierung, effiziente Heizsteuerung und energiesparende Beleuchtungssysteme kann ein signifikanter Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Mit einer nachhaltigen Bauweise wird nur so viel Energie verbraucht, wie auch benötigt wird. Idealerweise aus regenerativen Quellen.

Durch eine Umnutzung von Mietmodulen passen sich nachhaltig konzipierte Modulsysteme über den gesamten Lebenszyklus den neuen Anforderungen immer wieder an und verringern dadurch den Einsatz von Ressourcen.

Bei der Beurteilung eines nachhaltigen temporären Gebäudes werden die räumliche Gestaltung, Elektro- und Medienversorgung sowie die Heizung und Wasserversorgung geprüft.

Die Lösungen berücksichtigen den werterhaltenden Rückbau und Wiederaufbau eines modularen Gebäudes.

Digitale Systeme auch in temporären Gebäuden

Mit der digitalBau fand erstmals eine Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche statt. In Köln präsentierten Software Unternehmen und Industrie zukunftsweisende Produkte und Dienstleistungen.

Smart Building sorgt für Transparenz, Gebäudesicherheit und Energieeffizienz.

Auch in flexiblen Gebäuden für Langzeitmieten bieten moderne Plug&Play Lösungen hohe Energieeinsparpotentiale und zentrale Steuerungsmöglichkeiten durch effizientes Monitoring per App oder Tablet.

Augmented Reality für eine bessere Planung

Ohne ein echtes Gebäude zu betreten, werden Räume unter realistischen Bedingungen geplant. Raumzonen planen, Informationen über verwendete Materialien und U-Werte einholen oder Heizungsinformationen abrufen: das geht mit Virtual- und Augmented Reality und eröffnet neue Möglichkeiten.

Wartungsarbeiten können durch zur Verfügung gestellte Daten vereinfacht werden und Prozesse beschleunigt. Missverständnisse in der Kommunikation werden reduziert und Änderungen im Team beschlossen.

Mitarbeiter können mit Augmented Reality geschult werden, um die Sicherheit auf der Baustelle zu erhöhen.

Wohlfühlen in flexiblen Räumen der Zukunft

Kurze Nachhallzeiten und niedrige Hintergrundgeräusche sind elementar für eine erfolgreiche Wissensvermittlung in Schulen und Kindertagesstätten.

Umso wichtiger ist eine gute Akustik in den Räumen. Mit Akustikdecken und Wandelementen können Nachhallzeiten reduziert werden und eine verbesserte Isolierung von Wänden, Türen und Fenstern verringert Außengeräusche von Straßen und Plätzen. Mit nachhallreduzierenden Bodenbelägen kann die Akustik verbessert werden.

Auch in temporären Räumen sind gute Akustikkonzepte gefragt.

Der Einfluss der Beleuchtung auf Kreativität und Logisches Denken ist nachgewiesen. Durch eine raumweise programmierbare Steuerung können Kalt- und Warmanteile je nach Tageszeit und fachlichen Anforderungen reguliert werden. Sensoren prüfen die Lichtanteile und Helligkeit im Tagesverlauf. Die Steuerung kann dezentral per App erfolgen.

Optimierte Beleuchtungskonzepte werden zunehmend auch in temporären Mietgebäuden umgesetzt.

Layouts von temporären Räumen werden flexibler und anpassbar, da eine Multinutzung von Räumen oder Bereichen Ressourcen spart und Kommunikation erleichtert. Trennwände und Stoffe haben neben gestalterischen Funktionen zusätzlich hallreduzierende Eigenschaften.

Eine einfache Montage und Wiederverwendung sind zentrale Anforderungen an die technische Umsetzung.

Laut der DGNB halten sich 90% der Menschen in Innenräumen auf. Ein gesundes Arbeitsumfeld wird immer bedeutender. Dafür wurde eine eigene Auszeichnung für Innenräume geschaffen.

Fazit
Mit neuen Technologien wird das temporäre Bauen transparenter, präziser und erlebbarer. Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus und Circular Economy werden zentrale Kriterien für die Verantwortung von Unternehmen für die Gesellschaft werden.

Dennoch ist sicher, dass im Mittelpunkt des Bauens weiterhin der Mensch mit seinen Bedürfnissen stehen wird.

Was denken Sie darüber? Was sind die Veränderungen, die Sie am spannendsten finden?

Schreiben Sie Ihre Meinung an Adapteo: info.de@adapteo.com

Stichwort: Zukunftstrends im temporären Bauen

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