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Was beim Bauen mit temporären Modulen zu beachten ist

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Adapteo.nachgefragt gibt Antworten rund um das temporäre Bauen mit Containern und Mietmodulen.

Ist Ihre Fragestellung nicht aufgeführt oder Sie möchten mehr über eine Thematik erfahren, dann melden Sie sich gerne bei uns. Auch bei Auskünften zu unseren Produkten und Referenzen helfen wir gerne weiter.

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Containergebäude werden nicht gebaut, sondern nur aufgestellt. „Warum benötige ich dafür eine Baugenehmigung? Diese Frage wird häufig gestellt.

Die Aufstellung von Containern ist fast immer genehmigungspflichtig und kann in den Bundesländern unterschiedlich sein.

Die Genehmigungspflicht ist von dem Verwendungszweck abhängig, nicht von der Bauart des Moduls. Eine Genehmigung muss bei der örtlichen Gemeinde oder Stadt beantragt werden.

Den Bauantrag kann nur ein bauvorlageberechtigter Architekt, Bauingenieur oder Planer einreichen. Eine Bauvoranfrage kann Klarheit über die erforderlichen Unterlagen bringen.

Üblicherweise beinhaltet der Antrag folgende Angaben:

Bauzeichnungen, einen katasteramtlichen Lageplan, eine Baubeschreibung, Berechnungen der bebauten Fläche, der Grundfläche und Geschossanzahl sowie Nachweise zur Statik, zum Wärmeschutz und ggf. zum Schallschutz. Teilweise sind ein Brandschutzkonzept, Nachweise zur Beheizung und Lüftung sowie ein Entwässerungsplan erforderlich.

Adapteo liefert die erforderlichen Nachweise und Unterlagen für die Einreichung des Bautrages durch den Bauherrn oder beauftragten Architekt.

Die Art der Gründung hängt vom Baugrund, den Eigenschaften eines Gebäudes und Vorgaben aufgrund von Baugenehmigungen ab.

Temporäre Gebäude aus Containern oder Mietmodulen stehen für einen begrenzten Zeitraum und werden anschließend zurückgebaut. Daher kommen nur bestimmte Arten der Gründung in Frage.

Die häufigste Art bei Containerbauten ist die Verwendung von Betonplatten, die horizontal als Punktfundamente, verlegt werden. Die Betonplatten können aus Höhenausgleichsplatten oder bewehrten Betonplatten bestehen und werden auf einem tragfähigen Boden, z.B. verdichtete Schotterfläche oder Asphalt, aufgestellt. Die Gründung besteht i.d.R. aus einem Unterbau als Niveauausgleich sowie als Lastabtragung.

Unter dem Aspekt der Schnelligkeit sind Schraubfundamente auf nicht asphaltierten Böden eine gute Alternative.

Grundsätzlich wird eine passende Gründungsart für Container- und Mietmodulgebäude auf Grundlage der Kosten, der Montagegeschwindigkeit und der Rückbaufähigkeit ausgewählt.

Für Gebäude aus Raummodulen ist immer ein Standsicherheitsnachweis zu erbringen, der belegt, dass sich die Module untereinander auf dem Unterbau aufgrund von Lasteinwirkungen nicht verschieben.

Bei dem Standsicherheitsnachweis wird zwischen Typenstatik und Objektstatik unterschieden. Die typengeprüfte Statik berücksichtigt mögliche Aufstellkombinationen des Containergebäudes unter Berücksichtigung von Lasteinwirkungen. Adapteo liefert eine Typenstatik für seine Produkte.

Eine Objektstatik wird individuell für ein Bauvorhaben erstellt und bezieht sich auf die standortbezogene, nutzungsbezogene und zeitbezogene Lasteinwirkung des einzelnen Projekts.

Fliegende Bauten sind mobile Anlagen, die an verschiedenen Orten immer wieder baugleich auf- und abgebaut werden. Das können Zelte, Bühnen, Tribünen, Fahrgeschäfte und Container sein. Baustelleneinrichtungen zählen nicht zu den Fliegenden Bauten.

Merkmal eines Fliegenden Baus ist, dass die mobile Anlage keine feste Zuordnung zu einem Grundstück hat.

Ein Fliegender Bau wird nach zwei Verfahren geprüft:

  1. die Ausführungsgenehmigung, die sich auf die Anlage bezieht
  2. die Gebrauchsabnahme, die sich auf den Standort bezieht

Die Genehmigungsstelle für Fliegende Bauten in Hessen ist beim Regierunsgpräsidium Gießen, Dezernat 32, Landgraf-Philipp-Platz 1-7, 35390 Gießen angesiedelt. Jedes Bundesland hat eigene Genehmigungsstellen.

Die Ausführungsgenehmigung, deren Verlängerung, Konstruktionszeichnungen, Schaltpläne, Statik und sämtliche bautechnischen und elektrotechnischen Nachweise werden in einem Prüfbuch oder auch Baubuch gebündelt, das die Anlage an den Standorten begleitet.

Das Prüfbuch wird bei der Gebrauchsabnahme vor Ort von der Bauaufsichtsbehörde der jeweiligen Stadt oder des Bundeslandes geprüft.

Nicht jeder Fliegende Bau benötigt ein Prüfbuch. Es gibt Freistellungsgrenzen, die von der Bauordnung abhängig sind. Auskunft erteilt die jeweilige Genehmigungsstelle. Ein Standsicherheitsnachweis ist auch für freigestellte Fliegende Bauten erforderlich.

Die Gebrauchsabnahme prüft, ob die Festlegungen in der Ausführungsgenehmigung eingehalten wurden. Die Ausführungsgenehmigung ist zeitlich auf 5 Jahre befristet und kann verlängert werden.

Für Fliegende Bauten gilt die DIN EN13814. Steht ein Bau mehr als 3 Monate wird geprüft, ob er nach baurechtlichen Kriterien zu bewerten ist.

Wenn temporäre Gebäude länger als 2 Jahre als Mietobjekt benötigt werden, empfiehlt sich der Einsatz des modularen Hybridsystems von Adapteo.

Das Hybridmodul wurde entwickelt, um die Vorteile der flexiblen Stahlrahmenbauweise der bewährten Variocontainer von Adapteo mit den Vorteilen von Holzmodulen zu kombinieren. Der Hybrid besteht aus 60% Holz und 40% Stahl. Die Innenräume sind mit Regips verkleidet und können in beliebigen Farben gestaltet werden.

Der Adapteo.Hybrid wurde für den Einsatz als Klassenraum, Kitagebäude oder Büros konzipiert.

Ziel war es ein energieeffizientes Modulsystem für Standzeiten über 2 Jahren zu entwickeln, das die EnEV Kriterien erfüllt, ein lichtes Raummaß von 2,75 hat, ein gutes Raumklima und mit einer attraktiven Fassade überzeugen kann. Die durchschnittliche Standzeit beträgt derzeit 4-5 Jahre.

Der Modultyp Adapteo.Hybrid zeichnet sich durch eine hohe Energieeffizienz aus und verringert die laufenden Betriebskosten im Vergleich zu einem herkömmlichen Containergebäude um rund 20 %.

Als langfristig nutzbares Mietmodul wurde bei der Entwicklung auch ein einfacher Rückbau berücksichtigt. Die Module können mehrfach umgesetzt werden und behalten ihre Standsicherheit auch nach vielen Jahren. Der Einsatz für temporäre, mehrjährige Verwendungen, beispielsweise für Schulsanierungen, ist ohne hohe Demontagekosten garantiert.

Mehr über den Adapteo.Hybrid erfahren.

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